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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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Seite
117
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auch der, der ihn gebar, und dessen Vorzustand zurück, daraus ergiebt sich, dass er auch ein zweites drittesu. s. w. Mal schon da war, ebenso dass er ein zweitesdrittes Mal da sein wird, unzählige Male, vorwärts undrückwärts, das heisst: es bewegt sich alles Werden in derWiederholung einer bestimmten Zahl vollkommen gleicherZustände. Was alles möglich ist, das kann freilich demmenschlichen Kopfe nicht überlassen sein, auszudenken:aber unter allen Umständen ist der gegenwärtige Zustandein möglicher, ganz abgesehn von unsrer Urtheils-Fähig-keit oder Unfähigkeit in Betreff des Möglichen, dennes ist ein wirklicher. So wäre zu sagen: alle wirklichenZustände müssten schon ihres Gleichen gehabt haben,vorausgesetzt, dass die Zahl der Fälle nicht unendlichist, und im Verlaufe unendlicher Zeit nur eine endlicheZahl Vorkommen musste? weil immer von jedem Augen-blick rückwärts gerechnet schon eine Unendlichkeit ver-flossen ist? Der Stillstand der Kräfte, ihr Gleichgewichtist ein denkbarer Fall: aber er ist nicht eingetreten, folg-lich ist die Zahl der Möglichkeiten grösser als die derWirklichkeiten. Dass nichts Gleiches wiederkehrt,könnte nicht durch den Zufall, sondern nur durch einein das Wesen der Kraft gelegte Absichtlichkeit erklärtwerden: denn, eine ungeheure Masse von Fällen voraus-gesetzt, ist die zufällige Erreichung des gleichen Wurfswahrscheinlicher als die absolute Nie-Gleichheit.

205.

Man gehe einmal rückwärts. Flätte die Welt einZiel, so müsste es erreicht sein: gäbe es für sie einen(unbeabsichtigten) Endzustand, so müsste er ebenfallserreicht sein. Wäre sie überhaupt eines Verharrens undStarrwerdens fähig, und gäbe es in ihrem Verlauf nur