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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
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sein, bei welchen sie ihren grössten Nutzen, das heisst dieMöglichkeit der längsten Dauer hat. Die wesentlichstendieser Meinungen, auf denen die Dauer der Menschheitberuht, sind ihr längst einverleibt, zum Beispiel der Glaubean Gleichheit, Zahl, Raum u. s. w. Darum wird sich derKampf nicht drehen, es kann nur ein Ausbau vondiesen irrthümlichen Grundlagen unsrer Thierexistenzsein. Wichtig als bedeutendstes Denkmal des Dauer-geistes ist die chinesische Denkweise. Es wirdalso schwerlich die Geschichte derWahrheit werden,sondern die eines organischen Irrthümer-Aufbaus, wel-cher in Leib und Seele übergeht und die Empfin-dungen und Instincte endlich beherrscht. Es wirdeine fortwährende Selection des zum Leben Gehörigengeübt. Der Anspruch auf Lebenserhaltung wird immertyrannischer an die Stelle desWahrheitssinns treten,das heisst er wird den Namen von ihm erhalten undfesthalten. Leben wir Einzelne unser Vorläufer-Dasein,überlassen wir den Kommenden Kriege um unsre Mei-nungen zu führen, wir leben in der Mitte der mensch-lichen Zeit: grösstes Glück!

196.

Fortwährend findet ein Fortschritt in der klima-tischen Anpassung statt, und jetzt ist er ungeheuerbeschleunigt, weil die Ausscheidung der ungeeignetenPersonen so leicht ist: und ebenfalls, weil jetzt die An-passung durch die Wissenschaft unterstützt wird (zumBeispiel Wärme, Grundwasser u. s. w.) Die thierischenGattungen haben meistens, wie die Pflanzen, eine An-passung an einen bestimmten Erdtheil erreicht, undhaben nun darin etwas Festes und Festhaltendes für ihrenCharakter, sie verändern sich im Wesentlichen nicht