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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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(Vgl. Morgenröthe, Aph. 132, 174.)

Die Voraussetzung des Spencerschen Zukunfts-Ideals ist aber, was er nicht sieht, die allergrössteÄhnlichkeit aller Menschen, so dass einer wirklich imalter sich selber sieht. Nur so ist Altruismus möglich.Aber ich denke an die immer bleibende Unähnlich-keit und möglichste Souveränität des Einzelnen: alsoaltruistische Genüsse müssen selten werden, oder dieForm bekommen der Freude am andern, wie unserejetzige Freude an der Natur.

160.

(Vgl. Morgenröthe, Aph. 106; Bd. XI, Nachträge z. Morgenröthe, Aph. 132.)

In jedem Falle giebt es nicht eine Handlung, diezu thun ist, sondern so viele, als es Ideale des voll-kommnen Menschen giebt. Nützlich, verderblich ist keinAn-sich; die Ideale sind Dichtungen auf mehr oderweniger geringer Kenntniss des Menschen« Ich leugnedie absolute Sittlichkeit, weil ich ein absolutes Ziel desMenschen nicht kenne. Man muss den gesunden Zu-stand kennen, um die krankhaften zu erkennen,aber Gesundheit selber ist eine Vorstellung, die nachdem Vorhandenen sich in uns erzeugt.Übergangs-zustände, durchdrungen von dem auf Nichtanpassung be-ruhenden Elend sagt Spencer, und doch könnte ge-rade das Elend das Nützlichste sein?

161.

Von jedem Augenblick im Zustand eines Wesensstehn zahllose Wege seiner Entwicklung offen: derherrschende Trieb aber heisst nur einen einzigen gut,

Nietzsche, Werke II. Abtheilung Band XII.

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