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Umstände einer Entwicklung sind! und rechnen dasBöse nicht dazu! Und was wäre denn ohne Furcht NeidHabsucht aus dem Menschen geworden! Er existirtenicht mehr: und wenn man sich den reichsten edelstenund fruchtbarsten Menschen denkt, ohne Böses, — sodenkt man einen Widerspruch. Von allen Seiten wohl-wollend behandelt und selber wohlwollend, — da müssteein Genie furchtbar leiden, denn alle seine Fruchtbar-keit will egoistisch sich von den andern nähren, sie be-herrschen, aussaugen u. s. w. Kurz, wenn jetzt der Tugend-hafte an der Stärke des Egoismus leidet, so dann ander Stärke des Altruismus: alles Thun wird ihm vergällt,weil es seinem Haupthange zuwiderläuft und ihm bösevorkommt. Für sich etwas thun, bei Seite bringen,schaffen, — das wäre alles mit bösem Gewissen. Luststellte sich ein, wenn man sein Schaffensgelüste zurück-drängte und allgemein empfände. Es wäre so auchein schönes ruhendes, von allen Seiten ernährtes und er-blühendes Menschenthum möglich, aber ein ganz andresals unser bestes Menschenthum, — für das auch einigesgeltend zu machen ist.
Übrigens könnte man als Individuum dem ungeheuerlangsamen Process der Selection zuvorkommen, in vielenStücken und vorläufig den Menschen an seinem Zielezeigen — mein Ideal! Die ungünstigen Umstände beiSeite thun, indem man sich bei Seite thut (Einsam-keit), Auswahl der Einflüsse (Natur, Bücher, hohe Er-eignisse), darüber nachzudenken! Nur wohlwollende Gegnerim Gedächtniss behalten! Selbständige Freunde! Alletiefen Stufen der Menschheit aus seinem Gesichtskreisbannen! Oder sie nicht sehen und hören wollen! Blind-heit, Taubheit des Weisen!