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es der Mangel an feinem planmässigen Egoismus ge-wesen, was die Menschen im ganzen auf einer so niedrigenStufe erhält! Gleichheit gilt als verbindend und er-strebenswerth! Es spukt ein falscher Begriff von Eintrachtund Frieden, als dem nützlichsten Zustande. In Wahr-heit gehört überall ein starker Antagonismus hinein,in Ehe Freundschaft Staat Staatenbund Körperschaft ge-lehrten Vereinen Religion, damit etwas Rechtes wachse.Das Widerstreben ist die Form der Kraft, — im Friedenwie im Kriege, folglich müssen verschiedene Kräfte undnicht gleiche dasein, denn diese würden sich das Gleich-gewicht halten!
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(Vgl. Morgenröthe, Aph. 542.)
Das Princip „um des Nächsten willen etwas thun“ist entweder ein Atavismus des Gefühls, zur Zeit, wodas Band mit der Gemeinde schwach geworden ist, oderein unklares Gefühl des Heerdensinns, welches anMenschen ausserhalb der Gemeinschaft, weil diese so fernsind, gar nicht denkt und beim Nächsten nur das Mit-glied der Gemeinschaft im Auge hat (zum Beispiel bei„Freiheit“ und „Gleichheit“, wo man gewiss nicht an dieHottentotten denkt). Oder es ist eine Maske für jenesGefühl: es soll eine Gemeinschaft gebildet werden, zumBeispiel die christliche. Wo jenes Princip auftritt, willman meistens Gemeinden bilden, zum Beispiel die An-hänger Comte’s.
158.
(Vgl. Bd. XI, Nachträge zur Morgenröthe, Aph. 558) 614;
Fröhliche Wissenschaft, Aph. 1, 4.)
Diese Verherrlicher der Selections-Zweckmässigkeit(wie Spencer) glauben zu wissen, was begünstigende