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3') Wie habe ich von den andern zu denken, um vonmir möglichst gut zu denken und im Gefühle derMacht zu wachsen?
4) Wie bringe ich die andern zur Anerkennung meinerMacht?
5) Wie organisirt sich der neue Adel als der macht-besitzende Stand? Wie grenzt er die andern vonsich ab, ohne sie sich zu Feinden und Widersachernzu machen?
140.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 42.)
Über die Beschäftigung mit der Wissenschaft giebtes noch keine schöne und gesunde Sitte, Man überträgtgedankenlos die Gewohnheiten anderer Beschäftigungen,zum Beispiel des Beamten, Commis, Gärtners, Arbeiters.Der Adel ist deshalb im grossen so fruchtbar, weil ervornehme Sitten hinzubrachte: die vornehmste ist, dieLangeweile aushalten zu können. In der That, derwissenschaftliche Mensch muss sich täglich mehrere Stun-den auf sich beschränken und, da oft die Gedanken nichtgleich kommen, viele Langeweile ohne Ungeduld hin-nehmen. Die Inder verstanden dies!
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(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 295.)
Zur „Cur des Einzelnen.“
1) Er soll vom Nächsten und Kleinsten ausgehen unddie ganze Abhängigkeit sich feststellen, in die hin-ein er geboren und erzogen ist.
2) Ebenso soll er den gewohnten Rhythmus seinesDenkens und Fühlens, seine intellectuellen Bedürf-nisse der Ernährung begreifen.