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3) Dann soll er Veränderung aller Art versuchen,zunächst mit den Gewohnheiten zu brechen (vielenDiätwechsel, mit feinster Beobachtung).
4) Er soll sich geistig an seine Widersacher einmalanlehnen, er soll ihre Nahrung zu essen versuchen.Er soll reisen, in jedem Sinne. In dieser Zeit wirder „unstät und flüchtig“ sein. Von Zeit zu Zeit soller über seinen Erlebnissen ruhen — und verdauen.
5) Dann kommt das Elöhere: der Versuch, ein Idealzu dichten. Dies geht dem noch Höheren voraus,— eben dies Ideal zu leben.
6) Er muss durch eine Reihe von Idealen hindurch.
142.
(Vgl. Morgenröthe, Apk. 449.)
Sich die Vortheile eines Todten verschaffen: — eskümmert sich keiner um uns, weder für noch wider.Sich wegdenken aus der Menschheit, die Begehrungenaller Art verlernen: und den ganzen Überschuss vonKraft auf das Zuschauen verwenden. Der unsicht-bare Zuschauer sein!
143 -
(Ygl. Bd. XI, Nachträge z. Morgenröthe, Aph. 614.)Gleichgültig sich gegen Lob und Tadel machen,Recepte dafür. Dagegen einen Kreis sich stiften, derum unsre Ziele und Maassstäbe weiss und der Lob undTadel für uns bedeutet.
144.
Werde fort und fort der, der du bist, — der Lehrerund Bildner deiner selber! Du bist kein Schriftsteller,du schreibst nur für dich! So erhältst du das Gedächt-nis an deine guten Augenblicke und findest ihren Zu-