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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
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des wissenschaftlichen Gei,stes. Die Zahl dieser Dingehat immer zugenommen; die Welt ist immer gleichgültigergeworden; so nahm die unparteiliche Erkenntniss zu,welche allmählich ein Geschmack wurde und endlicheine Leidenschaft wird.

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(Vgl. Morgenröthe, Aph. 429; Bd. XI, Nachträge z. Morgenröthe, Aph. 612.)

Die Leidenschaft der Erkenntniss sieht sich alsZweck des Daseins, leugnet sie die Zwecke, so siehtsie sich als werthvollstes Ergebniss aller Zufälle.Wird sie die Werthe leugnen? Sie kann nicht be-haupten, der höchste Genuss zu sein? Aber nach ihmzu suchen? Das genussfähigste Wesen auszu-bilden, als Mittel und Aufgabe dieser Leidenschaft? DieSinne steigern und den Stolz und den Durst u. s. w.

Einen Berg hinuntersteigen, die Gegend mit denAugen umarmen, eine ungestillte Begierde dabei. Dieleidenschaftlich Liebenden, welche die Vereinigung nichtzu erreichen wissen (bei Lucrez). Der Erkennende ver-langt nach Vereinigung mit den Dingen und sieht sichabgeschieden, dies ist seine Leidenschaft. Entwedersoll sich alles in Erkenntniss auflösen, oder er löst sichin die Dinge auf, dies ist seine Tragödie. Letzteressein Tod und dessen Pathos, ersteres sein Streben, alleszu Geist zu machen. Genuss, die Materie zu be-siegen, zu verdunsten, zu vergewaltigen u. s. w. Genussder Atomistik, der mathematischen Punkte. Gier!

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(Vgl. oben S. 74 ff., Aph. 127, 128.)

Die Geschichte des Ichgefühls zu beschreiben: undzu zeigen, wie auch im Altruismus jenes Besitzenwollen