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verworfenen Phantasmen, das Schauspiel ihres Kampfesu. s. w. zu haben, — die Natur darin sehen.
128.
(Vgl. Fröhliche "Wissenschaft, Aph. 249, 345 » Jenseits,
Aph. 207, 210, 211.)
Aufgabe: die Dinge sehen wie sie sind! Mittel:aus hundert Augen auf sie sehen können, aus vielenPersonen! Es war ein falscher Weg, das Unpersönlichezu betonen und das Sehen aus dem Auge des Nächstenals moralisch zu bezeichnen. Viele Nächste und ausvielen Augen und aus lauter persönlichen Augen sehen— ist das Rechte. Das „Unpersönliche“ ist nur das ge-schwächt Persönliche, Matte, — kann hier und da auchschon nützlich sein, wo es eben gilt, die Trübung derLeidenschaft aus dem Auge zu entfernen. Die Zweigeder Erkenntniss, wo schwache Persönlichkeiten nützlichsind, am besten angebaut (Mathematik u. s. w.). Derbeste Boden der Erkentniss (die starken, mächtigenNaturen) wird erst spät für das Erkennen erobert (urbargemacht u. s. w.). — Hier sind die treibenden Kräfte amgrössten: aber das gänzliche Verirren und Wildwerdenund Aufschiessen in Unkraut (Religion und Mystik) istimmer noch das Wahrscheinlichste. Die „Philo-sophen“ sind solche mächtigen Naturen, die für die Er-kenntniss noch nicht urbar sind, sie erbauen, tyrannisirendie Wirklichkeit, legen sich hinein. Überall, wo Liebe,Hass u. s. w. möglich sind, war die Wissenschaft nochganz falsch: hier sind die „Unpersönlichen“ ohne Augenfür die wirklichen Phänomene, und die starken Naturensehen nur sich und messen alles nach sich. — Esmüssen sich neue Wesen bilden.