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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
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113 -

(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 12.)

Seien wir nicht Sclaven von Lust und Schmerz, auchin der Wissenschaft! Schmerzlosigkeit, ja Lust beweistnicht Gesundheit, und Schmerz ist kein Beweisgegen Gesundheit (sondern nur ein starker Reiz).

114.

Vom Leben erlöst zu sein und wieder todte Naturwerden, kann als Fest empfunden werden von Sterben-wollenden. Die Natur lieben! Das Todte wieder ver-ehren! Es ist nicht der Gegensatz, sondern der Mutter-schooss, die Regel, welche mehr Sinn hat als die Aus-nahme: denn Unvernunft und Schmerz sind bloss bei dersogenannten zweckmässigen Welt, im Lebendigen.

11 5 -

(Vgl. oben S. 24, Aph. 35; Fröhliche Wissenschaft, Aph. log; Jenseits,

Aph. 225.)

Der freiwillige Tod als Fest. GrundfalscheWerthschätzung der empfindenden Welt gegen dietodte. Weil wir sie sind! Dazu gehören! Und dochgeht mit der Empfindung die Oberflächlichkeit, derBetrug los: was hat Schmerz und Lust mit dem wirk-lichen Vorgänge zu schaffen! Es ist ein Nebenher,welches nicht in die Tiefe dringt! Aber wir nennensdas Innere, und die todte Welt sehen wir als äusser-lich an grundfalsch! Dietodte Welt: ewig bewegtund ohne Irrthum, Kraft gegen Kraft! Und in der em-pfindenden Welt alles falsch, dünkelhaft! Es ist ein Fest,aus dieser Welt in dietodte Welt überzugehen, unddie grösste Begierde der Erkenntniss geht dahin, dieser