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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
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krank. Das Ideal aber ist immer höchst wechselnd,selbst beim Individuum (das des Kindes und des Mannes!), und die Ivenntniss, was nöthig ist, es zu erreichen,fehlt fast ganz.

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Woher diese Änderungen des Geschmacks imMoralischen? Geht es in die Tiefe? Wie der Appetit-mangel bei der Ernährung, wie das Gefühl des Ekelsund des Unangenehmen bei Fäulniss, Rauch u. s. w. ? Istes, dass für einen Zustand (eines Volkes, Menschen) seinGeschmack im Verhältniss des Zweckmässigen steht?Oder wenigstens des zweckmässig Geglaubten? Drücktes aus:dieses bedarf ich jetzt, jenes bedarf ich nicht? Oder sind es wechselnde Gewöhnungen, wie der Ge-schmack an Speisen, hervorgerufen durch die vorhandeneleichtere Befriedigung an diesem und jenem, so dass Ge-wöhnung, Reiz und Verlangen entsteht und am Ent-gegengesetzten und Fremden das Entgegengesetzteempfunden wird? Oder Beides?

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(Vgl. Bd. XI, Nachträge zum Wanderer, Aph. 3.)

ErsterUrsprung von höherund niedrig. Dasästhetisch Beleidigende am innerlichen Menschen ohneHaut, - blutige Massen, Ivothgedärme, Eingeweide, allejene saugenden, pumpenden Unthiere, formlos oderhässlich oder grotesk, dazu für den Geruch peinlich.Also weggedacht! Was dann doch heraustritt, erregtScham (Koth Urin Speichel Same). Frauen mögen nichtvom Verdauen hören. Byron eine Frau nicht essen sehen.(So gehn die Hintergedanken ihren Weg). Dieser durchdie Haut verhüllte Leib, der sich zu schämen scheint!