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mehr so fest daran, wie wir im Traum an das Traum-bild glauben. Das Glauben an seine Schlüsse ist charakte-ristisch. Bei allen Affecten ist der Intellect dermaassenthierisch-primitiv wie im Traume. — Diese thierischenSchlüsse für alle Affecte nachzuweisen. — Was ist denndie Skepsis? Wann und in welchem Zustande wird dennder Intellect so fein, so misstrauisch gegen seine Schlüsse ?So wenig traumhaft?
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(Vgl. Bd. XI, Nachträge z. MorgenrÖthe, Aph. 162.)
Unser Instinct der Triebe greift in jedem Falle nachdem nächsten ihm Angenehmen: aber nicht nach demNützlichen. Freilich ist in unzähligen Fällen (namentlichwegen der Zuchtwahl) das dem Triebe Angenehme ebenauch das Nützliche! — Der Mensch, hochmüthig, auch wo erGründen und Zwecken nachspürt, macht im Moralischendie Augen zu vor dem Angenehmen: er gerade will,dass seine Flandlungen als Consequenz der vernünftigenAbsicht auf dauernden Nutzen erscheinen: er verachtetdas Momentan-Angenehme —: obschon gerade diesder Hebel aller seiner Kräfte ist. — Das Kunststück desglücklichen Lebens ist, die Lage zu finden, in der dasMomentan-Angenehme auch das dauernd Nützlichste ist.
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Das Schöne, das Ekelhafte u.s. w. ist das ältere Urtheil.Sobald es die absolute Wahr heit in Anspruch nimmt,schlägt das ästhetische Urtheil in die moralische Forde-rung um. Sobald wir die absolute Wahrheit leugnen,müssen wir alles absolute Fordern aufgeben und unsauf ästhetische Urtheile zurückziehn. Dies ist dieAufgabe, eine Fülle ästhetischer, gleichberechtigter