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Ö2.
(Vgl. Fröhliche "Wissenschaft, Aph.. 349.)
„Der chemische Process ist stets grösser als der Nutz-effect“ (Mayer). „Durch gute Dampfmaschinen wird un-gefähr 1 / 20 , durch Geschütze Vio> durch Säugethiere 1 / sder Verbrennungswärme in chemischen Effect umge-setzt.“ Zur Verschwendung der Natur! Dann die Sonnen-wärme bei Proklos! Der Staat im Verhältniss zu seinemNutzen! Der grosse Geist! Unsre intellectuelle Arbeitim Verhältniss zu dem Nutzen, den die Triebe davonhaben! Also keine falsche „Nützlichkeit als Norm!“Verschwendung ist ohne weiteres kein Tadel: sie ist viel-leicht nothwendig. Auch die Heftigkeit der Triebegehört hierher.
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(Vgl. Morgenrötke, Apk. 130; Bd. XI, Nachträge zur Morgenrötke,Aph. 176, 266—269.)
Angebliche Zweckmässigkeit der Natur —bei der Selbstsucht, dem Geschlechtstrieb, wo man sagt,sie benütze das Individuum, bei der Lichtausströmungder Sonne u. s. w. — alles Erdichtungen! Es ist viel-leicht die letzte Form einer Gottes-Vorstellung, — aberdieser Gott ist nicht sehr klug und sehr unbarmherzig.Leopardi hat die „böse Stiefmutter Natur“, Schopenhauerden „Willen“. — Vielleicht kann man mit solchen an-scheinenden Zweckthätigkeiten die Zweckthätigkeit desMenschen aufhalten. Es wird etwas erreicht, und das,was erreicht wird, und das, was dazu alles geschieht, istvon dem Bilde, welches vorher im Kopfe des Wollendenist, total verschieden, — es führt keine Brücke hin-über. „Ich esse, um mich zu sättigen“, — aber wasweiss ich von dem, was Sättigung ist! In Wahrheit wird