zu Willen aufzulösen — sehr naive Verdrehung! — Dafreilich wäre alles verständlicher! Das war aber immerdie Tendenz, alles auf einen intellectuellen oder empfin-denden Vorgang zu reduciren, — zum Beispiel aufZwecke u. s. w.
42.
(Vgl. oben S. 14, Aph. 9 u. 10.)
Es giebt sehr wenig Reize gegenüber den wahrenvielen reizenden Veranlassungen, — darauf wurde derälteste Irrthum basirt.
Reiz und veranlassendes Ding von Anbeginn anverwechselt! Die Gleichheit der Reize gab dem Glaubenan „gleiche Dinge“ den Ursprung: die dauerndengleichen Reize schufen den Glauben an „Dinge“,„Substanzen“.
43 -
49 Centner weniger atmosphärischen Druck hier inder Höhe von 6000 Fuss: lasse ich meine Empfindungzu Worte kommen, so sagt sie dagegen: „zwei Pfundweniger zu tragen als drunten am Meere, — und vielleichtnicht einmal so viel weniger!“
44.
(Vgl. Morgenröthe, Apli. 129, Bd. XI, Nachträge z. Morgenröthe, Aph. 266,272; Fröhliche Wissenschaft, Aph. 127; Jenseits von Gut u. Böse, Aph. 19.)
Eine Bewegung tritt ein i. durch einen directenReiz, zum Beispiel beim Frosch, dem man die Gross-hirnhemisphäre ausgeschnitten hat, und dem das Auto-matische fehlt. 2. Durch Vorstellung der Bewegung,durch das Bild des Vorgangs in uns. Dies ist ein höchstoberflächliches Bild, — was weiss der Mensch vomKauen, wenn er das Kauen sich vorstellt! —, aber un-