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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
Seite
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zu Willen aufzulösen sehr naive Verdrehung! Dafreilich wäre alles verständlicher! Das war aber immerdie Tendenz, alles auf einen intellectuellen oder empfin-denden Vorgang zu reduciren, zum Beispiel aufZwecke u. s. w.

42.

(Vgl. oben S. 14, Aph. 9 u. 10.)

Es giebt sehr wenig Reize gegenüber den wahrenvielen reizenden Veranlassungen, darauf wurde derälteste Irrthum basirt.

Reiz und veranlassendes Ding von Anbeginn anverwechselt! Die Gleichheit der Reize gab dem Glaubenangleiche Dinge den Ursprung: die dauerndengleichen Reize schufen den Glauben anDinge,Substanzen.

43 -

49 Centner weniger atmosphärischen Druck hier inder Höhe von 6000 Fuss: lasse ich meine Empfindungzu Worte kommen, so sagt sie dagegen:zwei Pfundweniger zu tragen als drunten am Meere, und vielleichtnicht einmal so viel weniger!

44.

(Vgl. Morgenröthe, Apli. 129, Bd. XI, Nachträge z. Morgenröthe, Aph. 266,272; Fröhliche Wissenschaft, Aph. 127; Jenseits von Gut u. Böse, Aph. 19.)

Eine Bewegung tritt ein i. durch einen directenReiz, zum Beispiel beim Frosch, dem man die Gross-hirnhemisphäre ausgeschnitten hat, und dem das Auto-matische fehlt. 2. Durch Vorstellung der Bewegung,durch das Bild des Vorgangs in uns. Dies ist ein höchstoberflächliches Bild, was weiss der Mensch vomKauen, wenn er das Kauen sich vorstellt!, aber un-