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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
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stimmte Ursachen und Wirkungen, über einen Mecha-nismus, über unserIch u. s. w. Alles ist aber falsch!Trotzdem: wir mögen es besser wissen, sobald wirpraktisch handeln, müssen wir wider das bessere Wissenhandeln und uns in den Dienst der Empfindungs-Urtheilestellen! Das ist die Stufe der Erkenntniss, welcheviel älter ist als die Stufe der Sprach-Erfindung,meist thierisch!

40.

Wir können dieselbe Bewegung als Ton, Farbe,Wärme, Elektricität empfinden. Die Empfindungmacht die Eigenschaften der Dinge für uns so bunt undmannigfaltig. In Wahrheit könnte alles viel einfacherund anders sein! Wie unterscheiden wür zwischen Rothund Blau, wie wirkt es anders auf das Gemüth, nament-lich von Irren! und doch! Die Empfindung macht dieKlüfte, die Differenzen viel grösser, als sie in derNatur sind.

41.

(Vgl. Jenseits von Gut und Böse, Aph. 36.)

Wir können nur intellectuelle Vorgänge begreifen:also an der Materie das, was sichtbar, hörbar, fühlbarwird, werden kann! Das heisst: wir begreifen unsreVeränderungen im Sehen, Hören, Fühlen, welche dabeientstehen. Wofür wir keine Sinne haben, das existirt für

uns nicht, aber deshalb braucht die Welt nicht zu

e

Ende zu sein. Für Elektricität zum Beispiel sind unsreSinne sehr schwach entwickelt.Auch an einer Leiden-schaft, einem Triebe begreifen wir nur den intellec-tuellen Vorgang daran, nicht das Physiologische,Wesentliche, sondern das bischen Empfindung dabei. Alles