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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
Entstehung
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1.3

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Vorstellen selber ist kein Gegensatz der Eigen-schaften des esse.- sondern nur sein Inhalt und dessenGesetz. Gefühl und Wille sind uns nur als Vor-stellungen bekannt, somit ist ihre Existenz nicht be-wiesen. Wenn sie als Inhalt der Vorstellung und nachdem Gesetz der Vorstellung uns allein bekannt sind, somüssen sie uns als gleich, ähnlich, beharrend u. s. w. er-scheinen. In der That, jedes Gefühl wird als etwasirgendwie Dauerndes von uns gefasst (ein plötzlicherSchlag?), und nicht als etwas an sich Neues und Eignes,sondern dem Bekannten Ähnliches und Gleiches.

8 .

(Vgl. Götzendämmerung, die Vernunft in der Philosophie, Abschn. 5 u. 6.)

Die Antinomie:die Elemente in der gegebenenWirklichkeit, welche dem wahren Wesen der Dingefremd sind, können aus diesem nicht herstammen,müssen also hinzugekommen sein, aber woher? daes ausser dem wahren Wesen nichts giebt, folglich isteine Erklärung der Welt ebenso nöthig als unmöglich.Dies löse ich so: das wahre Wesen der Dinge ist eineErdichtung des vorstellenden Seins, ohne welche esnicht vorzustellen vermag. Jene Elemente in der ge-gebenen Wirklichkeit, welche diesem erdichtetenwahrenWesen fremd sind, sind die Eigenschaften des Seins,sind nicht hinzugekommen. Aber auch das vorstellendeSein, dessen Existenz an den irrthümlichen Glaubengebunden ist, muss entstanden sein, wenn andersjene Eigenschaften (die des Wechsels, der Relativität)dem esse zu eigen sind: zugleich muss Vorstellen und