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11 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 3 (1897) Schriften und Entwürfe 1876 - 1880 : Die Pflugschar; Die Sorentiner Papiere; Der neue Umblick; Nachträge zu den "Vermischten Meinungen und Sprüchen"; Nachträge zu "Der Wanderer und sein Schatten"; Vorarbeiten und Nachträge zur "Morgenröthe"
Entstehung
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liches, Aph. 224229), die Entstehung des Genius (Aph. 233bis 235), die Psychologie des contemplativen Freigeistes (Aph. 279bis 291), die Ideen über den Freigeist und die Ehe, die An-sätze zur psychologischen Analyse des asketischen Christenthums,ferner eine grosse Reihe der harten, illusionslosen moralistisch-psychologischen Aphorismen in derPflugschar bereits enthalten.Hierin liegt ein unwiderleglicher Beweis dafür, dass es falsch ist,die neue Richtung, die Nietzsche mit demMenschlichen, Allzu-menschlichen beginnt, auf den bestimmenden Einfluss Reeszurückzuführen. Nietzsche selbst schreibt hierüber im Frühjahr1878, kurz nach dem Erscheinen desMenschlichen an Rohde:Beiläufig: suche nur immer mich in meinem Buche undnicht Freund Ree. Ich bin stolz darauf, dessen herrlicheEigenschaften und Ziele entdeckt zu haben, aber auf die Con-ception meinerphilosopkia in nuce hat er nicht den aller-geringsten Einfluss gehabt: die war fertig und zu einem gutenTheile dem Papier anvertraut, als ich im Herbste 1876 seinenähere Bekanntschaft machte. Wir fanden einander auf gleicherStufe vor: der Genuss unserer Gespräche war grenzenlos, derVortheil gewiss sehr gross, auf beiden Seiten, so dass Ree mitliebevoller Übertreibung mir in sein Buch (Ursprung der mora-lischen Empfindungen) schrieb:dem Vater dieser Schrift dank-barst deren Mutter. Und im Ecce homo (Ende 1888) sagt er:Ich habe die hoffnungslosen unter meinen Lesern, zum Beispielden typischen deutschen Professor, immer daran erkannt, dasssie ... . das ganze Buch als höheren Reealismus verstehn zumüssen glaubten. In Wahrheit enthielt es den Widerspruchgegen fünf, sechs Sätze meines Freundes: man möge darüber dieVorrede zurGenealogie der Moral nachlesen. Nietzsche wähltedamals Ree zu näherem Umgänge aus, weil dessen Denkungsartmit seiner eigenen, veränderten Gedankenrichtung verwandt war,und weil er durch die im Herbst 1876 schon völlig entschie-dene Krisis sich. von seinen alten Freunden bereits innerlichgetrennt fühlte. Übrigens gehen die Aphorismen 33, 108, 111,114, 125, 134, 148, 154, 158, 163, 233235, 261, 262, 360,474, 619 desMenschlichen (die fast alle auch in derPflug-