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Nachträge zum Menschlichen,Allzumenschlichen.
Die Nachträge zum ersten Bande des „Menschlichen, All-zumenschlichen“ zerfallen in zwei Hauptabtheilungen: die „Pflug-schar“ und die „Sorrentiner Papiere“.
Die Entstehung des „Menschlichen, Allzumenschlichen“ istim Nachberichte des zweiten Bandes und der Einleitung zumneunten Bande (S. XVIII—XIX) skizzirt worden. Hier seidaran erinnert, dass Nietzsche die ersten Aufzeichnungen EndeJuli 1876 in Klingenbrunn im Bayrischen Walde begann und imAugust, während der Festspiele, in Bayreuth fortsetzte. Er selbstschreibt darüber: „Die Anfänge dieses Buchs gehören mitten indie Wochen der Bayreuther Festspiele hinein; eine tiefe Fremd-heit gegen alles, was mich dort umgab, ist eine seiner Voraus-setzungen .... In Klingenbrunn schrieb ich von Zeit zu Zeit,unter dem Gesammttitel „Die Pflugschar“, einen Satz in meinTaschenbuch, lauter harte Psychologica, die sich vielleicht im„Menschlichen, Allzumenschlichen“ noch wiederfinden lassen.“Im September schrieb Herr Peter Gast in Basel nach Nietzsche’sDictat die bis dahin entstandenen Gedanken der „Pflugschar“in ein Heft. Ausser diesem Hefte sind ein Taschenbuch ausKlingenbrunn, sowie eigenhändige umfänglichere zweite Auf-zeichnungen erhalten, aus denen Nietzsche Herrn Peter Gastdictirt hat. m
Der Abdruck auf Seite 11—34 bringt nur solche Apho-rismen der „Pflugschar“, die nicht von Nietzsche in die zweiBände des „Menschlichen“ aufgenommen sind. Um desGesammteindrucks willen sind dabei Anklänge an bereits ge-druckte Gedanken (vgl. die Verweisungen) nicht ängstlich ver-mieden worden. Die Anordnung folgt der Disposition, dieNietzsche selbst beim Dictat der „Pflugschar“ eingehalten hat.Eine spätere, erweiterte Disposition enthält folgende Ab-schnitte :