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Weisungen dort, wo sie auf Stellen der früheren Werke sichbeziehen, zu denen die jetzt neu gedruckten Nachträge Va-rianten sind. In solchen Fällen soll die Verweisung dem Leseranzeigen, dass das Vorhandensein von Parallelstellen dem Her-ausgeber bekannt ist, dass er es aber, um gewisser Abweichungenoder um des Zeitpunktes willen, in dem ein Gedanke zuerstausgesprochen wird, oder aus andern, in jedem einzelnen Fallewohl erkennbaren Absichten für nöthig hielt, diese Varianten dochzu bringen. — Nicht selten wird durch die Verweisung auf directeWidersprüche in Nietzsche’s Anschauung zu verschiedenen Zeiten,oder auf die verschiedene Schattirung und Formulirung derselbenBegriffe im Laufe seiner Entwicklung, ausdrücklich hingedeutet. —Häufig bezieht sich die Verweisung nicht auf den ganzen In-halt der Aphorismen, sondern auf einen einzelnen Satz, ein-zelne Gedanken, einzelne Wendungen und Bilder, die beidenStellen gemeinsam sind: hier muss es der aufmerksamen Be-trachtung des Lesers überlassen bleiben, den Vergleichungspunktaufzufinden. — Die Verweisungen innerhalb der zweiten Ab-theilung dieser Ausgabe können im allgemeinen nur nach rück-wärts, auf die bereits erschienenen Schriften und Entwürfe, nichtauf die noch unbearbeiteten Schlussbände ausgedehnt werden:ein unvermeidlicher Ubelstand, der sich übrigens dadurch mil-dert, dass durch die rückwärts greifenden Verweisungen derspäteren Bände die Verbindung wenigstens von einer Seite her-gestellt wird. Eine Ausnahme machen die den Nachberichtenangehängten Verweisungen: da sie endgültig erst redigirt wurden,als die beiden Bände (11 und 12) fertig Vorlagen, konnte hierauch vom elften in den zwölften Band verwiesen werden. —Auf den „Zarathustra“ wird im allgemeinen nicht verwiesen:seine poetische Form ist der Gedanken-Entwicklung der andernSchriften zu wenig conform. Bei Betrachtung der nicht häufigenStellen, an denen doch Verweisungen auf den „Zarathustra“ gegebenwerden, lassen sich die Motive der Ausnahmen jedesmal auffinden.Hingegen mussten in den „Nachträgen zum Zarathustra“ (Bd. XII,S. 191—329) sowohl der „Zarathustra“ selbst wie die Parallel-stellen der andern Schriften und Entwürfe herangezogen werden.