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Trostmittel: mehr zu ertragen haben als alleandern, das giebt ein Gefühl von Vorrecht, von Macht.
55Ö.
Ich bin oft beschämt darüber, wie gut ich es jetzthabe, und es spornt mich gewaltig an, zu denken, waseiner mit dieser Müsse machen könnte — und ich!
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Es wird erstaunlich viel Schmerz auf der Versuchs-station meiner Lebensweise und Nützlichkeit umsonst er-litten, -— es hilft nichts; möge es nur andern helfen, dasssie erkennen, was hier für ein verfehltes Experiment ge-* macht wird.
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(Vgl. Morgenrötke, Aph. 405.)
Es ist eine Beschränktheit, aber so empfinde ich.Das Bedürfniss nach Luxus scheint mir immer auf einetiefe innerliche Geistlosigkeit hinzudeuten; wie als objemand sich selber mit Culissen umstellt, weil er nichtsVolles, Wirkliches ist, sondern nur etwas, das ein Dingvorstellen soll, vor ihm und vor andern. Ich meine, werGeist habe, könne viel Schmerzen und Entbehrung aus-halten und dabei noch glücklich sein, ja er müsse sichim Verhältniss zu einem, der Ehren und Luxus undKameradschaft nöthig hat, schämen, weil er bei der Ver-theilung der Güter zu gut weggekommen ist. Ich habeeine tiefe Verachtung g'egen einen Banquier. Wer Luxusum sich hat, nun mitunter muss er sich so stellen, dass erandrer wegen hineinpasst, aber dann soll er auch die An-sichten dieser andern haben und ertragen. Freisinnig-ekühne neue Ansichten halte ich für Schwindel oder eine