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ten nicht mehr, wenn sie lachen!“ — Aber warum sollensie auch fürchten? Und wehe mir, wenn etwas Lächer-liches an mir genügt, um mir meine eigne Achtung vormir zu nehmen! Das aber geschieht bei den Eiteln, diesich vernichten möchten, nach einem Etikettefehler.
551-
(Vgl. Morgenröthe, Aph. 4/2.)
Das Peinlichste für mich ist, mich vertheidigen zumüssen. Dabei werde ich inne, dass ich erst meine Art zusein mit der der andern vergleichen müsse und dass ichihr verständliche Motive unterschieben müsse:daran nicht gewöhnt, weiss ich, dass es mir misslingt.Ja, 'jede Präsentation meines Bildes durch andre setztmich in Verwirrung: „das bin ich ganz gewiss nicht!“ist meine Empfindung; wenn ich mich bedanken wollte,erschien ich mir unredlich.
552 .
Sein heller Kopf trieb ihn oft auf einsame Bahnen,wo er die Menschen los war, aber sein Herz war zuängstlich dafür und schlug unerträglich dabei gegenseine Rippen. Gab er dem Herzen nach, so mischte ersich wieder unter die Menschen, und nun befand sichsein Kopf elend.
553 -
Ich bin peinlich gerecht, weil es die Distanz auf-recht erhält.
554 -
Als ich mich analysirte nach Fundamenten religiöserEmpfindung, fand ich Tapferkeit als das erhebendsteGefühl.