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Es ist sehr schwer, ein frohes Selbstbewusstsein auf-recht zu erhalten, wenn man auf eignen und neuenPfaden geht. Wir können nicht wissen, was wir werthsind, das müssen wir den andern glauben; und wenn dieseuns nicht richtig beurtheilen können, eben weil wir aufunbekannten Wegen gehen, so werden wir uns selberbedenklich: wir brauchen des frohen ermuthigenden Zu-rufs. Die Einsamen werden sonst düster und verlierendie Hälfte ihrer Tüchtigkeit, und ihre Werke mitihnen.
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(Vgl. Morgenröthe, Apk. 341.)
Ich bin rein melancholisch, — aber mein Princip derTapferkeit von Kindheit an macht, dass ich viele kleineSiege habe und in Folge dessen heiterer bin, als esmeiner Melancholie geziemt.
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Ich habe keinen Begriff von mir als von einemMenschen, welcher so sein will, wie es der gute Tonverlangt; der nicht zu lieben, zu hassen, zu urtheilenwagt, bevor er nicht weiss, was hier der gute Ton be-fiehlt. Ich habe also gewiss keinen guten Ton! Ja ichverachte jeden, der sein will wie ein andrer! Der hin-blickt, um zu sehen, was die andern zu seinem Thun sagen!Der immer an die andern denkt, nicht um ihnen zunützen, sondern um vor ihnen nicht lächerlich zu sein; —wäre er lächerlich, so würde er ihnen Vergnügen machen!entsetzlich! — Aber warum sollten wir nicht zu lachengeben? Wir selber haben den Vortheil davon, wennunsre Mitmenschen guter Dinge sind! — „Aber sie ach-