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11 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 3 (1897) Schriften und Entwürfe 1876 - 1880 : Die Pflugschar; Die Sorentiner Papiere; Der neue Umblick; Nachträge zu den "Vermischten Meinungen und Sprüchen"; Nachträge zu "Der Wanderer und sein Schatten"; Vorarbeiten und Nachträge zur "Morgenröthe"
Entstehung
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42Q.

(Vgl. Morgenröthe, Aph. 167.)

Wir sind so dankbar für das Gute und so wenigverwöhnt, wir rechnen einen Musiker, der lauter schlechteMusik und hundert einzelne Tacte ersten und schönstenRanges gemacht hat, unter die grossen Musiker.

430 .

(Vgl. Morgenröthe, Aph. 226.)

Richard Wagner trägt für mich zu viel falscheDiamanten.

431 -

(Vgl. oben S. 104, der neue Umblick, Apli. 40.)

Er hat noting Feindseligkeiten zu säen, damit er be-rühmt bleibe und es noch mehr werde. Glaubt abernicht, er weiss ganz genau, was er betreibt. Er brauchtden Fanatismus der Freunde und Feinde, um sich zubelügen.

432 .

(Vgl. der neue Umblick, Aph. 46, 49.)

Da ist ein grosser Künstler: aber er will grössererscheinen, als er ist. Und so sagt man bei jedem fünftenAugenblick seiner Kunst: er ist anmaassend, er maasstsich etwas an, das Höhern zukommt, als er ist, er istan ihnen ein Räuber, in Bezug auf sich selber ist ernicht ehrlich, ihm fehlt nicht die Grösse, aber dieNaivetät, darum wird ihm so selten wohl; die Spannungist zu gross.

433 -

(Vgl. Morgenröthe, Aph. 255, 545.)

Über die Genies müssen wir umlernen. Ich wüsstenicht, warum fruchtbare Menschen sich nicht still undanspruchslos benehmen sollten (Moltke), oder vielmehres ist gegen alle Fruchtbarkeit, seine Person so in das