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Getümmel der Meinungen zu werfen und selber voller Be-gehrungen zu sein, die uns unruhig, ungeduldig machenund die Weihe der Schwangerschaft nehmen. Ich höre nochimmer jedem Tacte an, was für Gebrechen der Musikerhat: sein Mehr-bedeuten-wollen, sein Abweichen vonder Regel, sein Unterstreichen dessen, was er bessermacht als andre, alle Kleinlichkeiten sind fortwährendmit productiv, wenn erst der Genie-Unsinn in ihm wüthet.Dagegen Menschen wie Moltke.
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(Vgl. der neue Umblick, Aph. 68, 77, 78.)
Wo sind die grossen Seelen hin? Was man jetzt sonennt, — da sehe ich nicht mehr als Menschen, die miteinem ungeheuren Aufwand von Kraft vor sich selberKomödie spielen, vor sich selber Effect machen wollenund mit einer kaum erdenklichen Gier nach dem Publi-cum hinhorchen, weil dessen Applaus und Vergötterungihnen selber den Glauben an sich geben soll. Ihre Wir-kung auf andere ist für diese durch allzugrosse An-strengung Erschöpften eine Kraftbrühe. Es ist eineKrankheitsgeschichte.
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(Vgl. Menschliches, Allzumenschliches I, Aph. 164.)
Das Genie wird verkannt und verkennt sich selber,und dies ist sein Glück! Wehe, wenn es sich selber er-kennt! Wenn es in die Selbstbewunderung, .den lächer-lichsten und gefährlichsten aller Zustände verfällt! Es istja am reichsten und fruchtbarsten Menschen nichts mehr,wenn er sich bewundert, er ist damit tiefer hinabge-stiegen, geringer geworden, als er war — damals, woer sich noch an sich selber freuen konnte, wo er nochan sich selber litt! Da hatte er noch die Stellung zu