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Verstandes und die Unbändigkeit des Hasses und Schnu-pfens vielleicht mit durch die Undisciplin der Musikherbeigeführt.
410.
Wirkliche Grösse des Charakters bei einem Musikerhat nur Sebastian Bach.
411.
Das Weibliche erscheint bei Bach religiös befangenund fast als verschleierte schamhafte Klage, wie die einerNonne (Bach’s Präludien).
412.
(Vgl. Wanderer, Apli. 160.)
Südliche Musik. — Haydn empfand bei der italiä-nischen Oper wohl das, was Chopin bei einer italiänischenBarcarole? Beide machten Musik der Sehnsucht mit Ver-wendung der wirklichen italiänischen Musik.
413 -
Die zweite ungarische Rhapsodie: eine so gute undzugleich so ausgelassene Musik, als ob Gott des Teufelsgeworden sei.
414.
Der Racoczi-Marsch der schönste der Welt.
415 -
Die Musik hat keinen Klang für die Entzückungendes Geistes: will sie den Zustand von Faust und Hamletund Manfred wiedergeben, so lässt sie den Geist wegund malt Gemüthszustände, die höchst unangenehm sindohne Geist und gar nicht zum Ansehen taugen; sie ver-gröbert und malt die Missvergnügtheit und den Jammer,vielleicht mit musikalischem Geiste; aber wie schreck-lich ist diese Kunst, wenn sie ohne Auswahl das Häss-