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Ich will der fanatischen Selbstüberhebung der KunstEinhalt thun, sie soll sich nicht als Heilmittel geberden,sie ist ein Labsal für Augenblicke, von geringem Lebens-werthe: sehr gefährlich, wenn sie mehr sein will.
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Das Genie das Erzeugniss glücklicher Zufälle:seine Bedingungen weiss man nicht voraus. Die Begün-stigung im Sinne der bisherigen Moralität macht durchauskein Genie und keine Fruchtbarkeit; von der Erziehungund Verwendung der bösen Triebe und Zufälle weissdie Moral nichts, desto mehr die Praxis. Es ist unmög-lich, Genies absichtlich zu fördern, — dann müssteman sie durch und durch kennen. Frauen, in ihrer Ab-sicht der Förderung, richten sie gewöhnlich zu Grunde.
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Redlichkeit in der Kunst hat nichts zu thun mitRealismus. Wesentlich Redlichkeit der Künstler gegenihre Kräfte: sie wollen sich selber nicht belügen nochberauschen, — keinen Effect auf sich machen, sonderndas Erlebniss (den wirklichen Effect) nachahmen.
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(Vgl. Morgenröthe, Aph. 548.)
Ach der menschliche Intellect! Ach „Genie“! Esist nicht so gar viel, einen „Faust“, eine Schopenhaue-rische Philosophie, eine Eroica gemacht zu haben!
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Erwägt man, wer zu jeder Zeit den grossen Ruhmmacht: so wird es wahrscheinlich, dass die ausgezeich-