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Willens leidet, so ist zu untersuchen, ob der essentielleSchmerz, mit andern Mitteln gelindert, vielleicht gar nichtzu einem unerfüllten Willen es kommen lässt: dass alsodie Ideale der Menschheit erfüllbar sind, und eine andereWerthschätzung über alles Unerfüllbare aufkommen muss.
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Es wäre eine Zeit zu denken, wo die Menschheit,um die Gattung zu erhalten — und das soll ja einePflicht sein! —, alle Arten höheren Lebens von sich werfenmüsste und sich auf immer niedrigere beschränken, weiljene zu kostspielig und unfruchtbar machend ausfallen:wie ein alter Mann seinen besten Thätigkeiten entsagenmuss, um zu leben. Aber wie! ist denn Leben einePflicht! Unsinn, ihr Physiologen! Die Menschen sind soerbärmlich geworden, dass auch die Philosophen gar nichtdie tiefe Verachtung merken, mit der das Alterthum unddas Mittelalter diesen „selbstverständlichen Werth derWerthe, das Leben“ behandeln!
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Etwas, das seit langem besteht, nicht zu Grundegehen lassen, — eine vorsichtige Praxis, weil alles Wachs-thum so langsam ist und selbst der Boden so seltengünstig zum pflanzen. Die bestehenden Kräfte um-biegen zu andern Wirkungen!
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Unsre Aufgabe ist, die Cultur zu reinigen, den neuenTrieben Luft und Licht zu schaffen, und im Glauben,dass nach Überwindung der Gegensätze sehr viel Kraftmehr da ist.