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Mechanismen und Werthschätzungen. Sie erzeugen sehrviel mehr Werthschätzungen, bei denen nichts heraus-kommt, als solche, welche eine „Wirkung“ haben, wieman sagt. Dabei ist immer festzuhalten, dass die Werth-schätzung niemals die Ursache einer Handlung ist; viel-mehr tritt durch eine alte Association der Mechanismusautomatisch in Bewegung, wenn eine werthgeschätzteVorstellung im Gehirne aufgestiegen ist: es ist ein regel-mässiges Nacheinander, nicht Ursache und Wirkung, sowenig etwa, als ein Wort die Ursache des Begriffs ist,welcher bei seinem Erklingen in uns erscheint. — Wol-lende Zeitalter waren bis jetzt immer gedankenarm, abernothwendig ist dies nicht.
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(Vgl. oben S. 240, Aph. 145.)
Unsere Werthschätzungen bestimmen unsere Lebens-weise (Aufenthalt, Beruf, Umgang u. s. w.), und unsereLebensweise bestimmt, wie sehr oder wie wenig wireinen Schmerz oder eine Lust fühlen, nicht nur im Fei-neren und Geistigsten, sondern bis aufs Körperlichsteherab. Wer die Werthschätzungen verändert, verändertmittelbar auch die Lust- und Unlust-Arten und Gradeder Menschen.
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Man muss also die Nothstände der Menschheit stu-diren, aber ihre Meinungen, wie dieselben zu lösen sind,nicht mit hineinrechnen! — Wenn man die Meinung überdie Mittel der Linderung verändert, so verändert mandie Bedürfnisse, „den Willen“, das „Begehren“ der Mensch-heit. Also: Veränderung der Werthschätzung ist Ver-änderung des Willens. — Sollte es sich ergeben, dass dieMenschheit am meisten an der Unerfüllbarkeit ihres