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11 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 3 (1897) Schriften und Entwürfe 1876 - 1880 : Die Pflugschar; Die Sorentiner Papiere; Der neue Umblick; Nachträge zu den "Vermischten Meinungen und Sprüchen"; Nachträge zu "Der Wanderer und sein Schatten"; Vorarbeiten und Nachträge zur "Morgenröthe"
Entstehung
Seite
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(Vgl. oben S. 237, Aph. 138,)

Das Glück liegt in der Zunahme der Originalität,weshalb andere Zeiten, als die unsere, reichlicher davongehabt haben mögen. Die Wissenschaft ist das Mittel,die Nothwendigkeit der Erziehung zur Originalität zubeweisen. Wenn das Herkommen und das cost fan tuttidie Moralität ausmachen, so ist diese der Hemmschuhdes Glücks. Die Lehre, dass die Moralität das rechteMittel zur Schmerzlosigkeit des Lebens sei, ist gewissdas Product sehr schmerzlicher Zeiten. Wenn dieOriginalität tyrannisiren will, so kämpft sie gegen, legtsie die Hand an ihr eigenes Lebensprincip. Freude anfremder Originalität haben, ohne der Affe derselben zuwerden, wird vielleicht einmal das Zeichen einer neuenCultur sein.

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(Vgl. oben S. 237, Aph. 138.)

Die Menschen gehen an der Verfeinerung desIntellects zu Grunde: physisch und vielleicht auchmoralisch. : Wir Glücklichen! Wir sind in dem Reichder Mitte!

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(Vgl. oben S. 294, Aph. 272, S. 296, Aph. 277.)

Die Kraft zu wollen, die einige Menschen und Cul-turen in höherem Grade als andere besitzen, bestehtdarin, dass man ungefähr die gleiche Anzahl von ein-geübten inneren Mechanismen und von Werthschätzungenhat: so dass, sobald nur ein werthgeschätztes Ding in dieVorstellung tritt, sofort auch der dazu gehörige Mecha-nismus sein Stück abspielt. Andern Menschen und Zeit-altern fehlt es an einer solchen Zahlencongruenz von