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(Vgl. oben S. 181, Aph. i.)
Gewiss ist unsere gegenwärtige Bildung etwas Er-bärmliches, eine faulriechende Schüssel, in der lauter ge-schmacklose Brocken durcheinander schwimmen, Brockenvon Christenthum, von Wissen, von der Kunst, an denensich nicht einmal Hunde satt essen könnten. Aber dieMittel, gegen diese Bildung etwas aufzustellen, sind kaumweniger erbärmlich, nämlich christlicher Fanatismus oderwissenschaftlicher Fanatismus oder künstlerischer Fana-tismus von Leuten, die kaum auf ihren Beinen stehenkönnen; es ist, als ob man einen Mangel durch einLaster curiren wolle. In Wahrheit erscheint aber diegegenwärtige Bildung erbärmlich, weil eine grosse Auf-gabe vor ihr am Horizont aufgestiegen ist, nämlich dieRevision aller Werthschätzungen; dazu bedarf es aber,noch bevor die sämmtlichen Dinge auf die Wage gelegtwerden, der Wage selber, — ich meine jene höchsteBilligkeit der höchsten Intelligenz, welche im Fanatismusihren Todfeind und in der jetzigen „allseitigen Bildung“ihren Affen und Vortänzer hat.
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Es fehlen nur noch die grossen überzeugendenMenschen, — sonst ist alles zu einer völligen Verände-rung vorbereitet, Principien, Misstrauen, Auflösung allerVerträge, die Gewöhnung, ja das Bedürfniss der Er-schütterung, die Unzufriedenheit.
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(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 316.)
Ein Zeitalter des Übergangs: so heisst unsre Zeitbei jedermann, und jedermann hat damit Recht. Indessennicht in dem Sinne, als ob unserm Zeitalter dies Wort