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11 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 3 (1897) Schriften und Entwürfe 1876 - 1880 : Die Pflugschar; Die Sorentiner Papiere; Der neue Umblick; Nachträge zu den "Vermischten Meinungen und Sprüchen"; Nachträge zu "Der Wanderer und sein Schatten"; Vorarbeiten und Nachträge zur "Morgenröthe"
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und Kinder zeugt. Das Aussterben vieler Arten vonMenschen ist ebenso wünschenswerth als irgend eineFortpflanzung. Und man sollte sich durch diese engeVerbindung mit einer Frau seine ganze Entwicklungdurchkreuzen und stören lassen um jenes Triebeswillen!! Wenn man nicht einmal so enge Freundschaftennützlich im höchsten Sinne fände! DieErgänzung desMannes durch das Weib zum vollen Menschen ist Unsinn:daraus lässt sich also auch nichts ableiten. Vielmehr:nur heirathen i) zum Zwecke höherer Entwicklung, 2) umFrüchte eines solchen Menschenthums zu hinterlassen.Für alle übrigen genügt Concubinat mit Verhinderung derEmpfängniss. Wir müssen dieser plumpen Leichtfertig-keit ein Ende machen. Diese Gänse sollen nicht heirathen!Die Ehen sollen viel seltener werden! Geht durch diegrossen Städte und fragt euch, ob dies Volk sich fort-pflanzen soll! Mögen sie zu ihren Fluren gehn! DieProstitution nicht sentimental! Es soll nicht das Opfersein, das den Damen oder dem jüdischen Geldbeutelgebracht wird, sondern der Verbesserung der Rasse.Und überdies soll man diese Opferung nicht falsch be-urtheilen: die Fluren sind ehrlich und thun, was ihnenlieb ist, und ruiniren nicht den Mann durch dasBandder Ehe, diese Erdrosselung!

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Für die bisweilen sichtbar werdende Verdüsterungder Welt giebt es folgende Veranlassungen: erstens dieKreuzung der Culturen, aus welcher viel Flässlichkeitentsteht; der beständige Anblick des Blässlichen machtdüster; zweitens die moralische Phantastik des Christen-thums, welche den menschlichen Flandlungen nur diebösen Prädicate gelassen hat und eine Verherrlichung