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11 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 3 (1897) Schriften und Entwürfe 1876 - 1880 : Die Pflugschar; Die Sorentiner Papiere; Der neue Umblick; Nachträge zu den "Vermischten Meinungen und Sprüchen"; Nachträge zu "Der Wanderer und sein Schatten"; Vorarbeiten und Nachträge zur "Morgenröthe"
Entstehung
Seite
318
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geschehen, während die Thäter Heroen und keine Ver-brecher waren? Dies war die grosse Übung in derPsychologie Athens.

3 ^ 4 -

(Vgl. Fröhliche "Wissenschaft, Aph. 306.)

Die Epikuräer Melancholiker mit schwachem Magen,daher ihreBaucheslust.

325 -

Die Asketen erlangen ein ungeheures Gefühl vonMacht; die Stoiker ebenfalls, weil sie sich immer sieg-reich, unerschüttert zeigen müssen. Die Epikuräer nicht;sie finden das Glück nicht im Gefühl der Macht übersich, sondern der Furchtlosigkeit in Hinsicht auf Götterund Natur; ihr Glück ist negativ (wie nach Epikurdie Lust sein soll). Gegen die Gefühle der Macht istdas Nachgeben gegen angenehme Empfindungen fastneutral und schwach. Ihnen fehlte die Herrschaft überdie Natur und das daraus strömende Gefühl der Macht.Die Erkenntniss war damals noch nicht aufbauend,sondern sie lehrte sich einordnen und still geniessen.

326.

Warum macht die Cultur schwach? Carthago unter-lag dem weniger cultivirten Rom, die hohe arabische Culturunterlag u. s. w. Weil in der Cultur die Phantasie-Be-friedigung der Macht zu hoch geschätzt und zu leicht ge-macht wird: so dass die wahre Macht schwach wird (Machtüber sich selbst u. s. w.)

327 -

Woran liegt es, dass die gemeinen Leute, namentlichim Orient, glücklich und ruhig sind? Es fehlen ihnen