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haupt von uns bemerkt werden, erzeugt? Die meistenHandlungen werden nicht bemerkt und gehen ohne in-tellectuelle Reizung vorüber. Ich meine selber: dieintellectuelle Handlung, der eigentliche Gehirnprocesseines Gedankens sei etwas wesentlich Verschiedenes vondem, was uns als Gedanke bemerkbar wird: unsre Vor-stellungen, von denen wir wissen, sind der kleinste undschlechteste Theil derer, die wir haben. Die Motiveunsrer Handlungen liegen im Dunkel, und was wir alsMotive glauben, würde nicht ausreichen, einen Fingerzu bewegen.
278.
(Vgl. Morgenrötlie, Aph. 129.)
Wenn man noch so genau den Bewegungen dessiedenden Wassers mit den Augen folgt, man begreiftdamit das Motiv des Siedens um nichts mehr. Soauch bei Handlungen, wenn man das heftig bewegteNetz von Vorstellungen sich klar macht, welche uns da-bei überhaupt bewusst werden. Es sind alles Wirkungen,welche auf ein verborgenes Feuer rathen lassen: aber esist lächerlich, es definiren zu wollen.
279.
Wollen, das heisst:
ich stelle mir den Erfolg einer Handlung vor;
dieser Erfolg hat diesen oder jenen Werthfür mich,
diese Werthschätzung hat diese oder jene Ur-sachen,
der Erfolg bedingt diese oder jene Action (alsMittel, die mir aus Erfahrung bekannt undnoch viele andre, welche mir nicht bewusstsein können).