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11 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 3 (1897) Schriften und Entwürfe 1876 - 1880 : Die Pflugschar; Die Sorentiner Papiere; Der neue Umblick; Nachträge zu den "Vermischten Meinungen und Sprüchen"; Nachträge zu "Der Wanderer und sein Schatten"; Vorarbeiten und Nachträge zur "Morgenröthe"
Entstehung
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Hungers, als Erhaltung u. s. w.): während die angenehmeEmpfindung meistens nicht die Folge der Einsicht in dieZweckmässigkeit ist.Ich will heisst:ich mache etwasmir Angenehmes, soweit ich es machen kann. Unsschwebt ein Zustand von uns vor (zum Beispiel alsSchlagenden, Essenden), dies Bild ahmen wir nach.

267.

Willkürliche Handlungen, das ist eigentlich einnegativer Begriff: Handlungen, welche nicht unwillkür-lich, nicht automatisch, ohne Zwecke verlaufen. DasPositive, das man dabei empfindet, ist ein Irrthum.Un-willkürlich, das ist eigentlich der positive Begriff. Strenggenommen sind willkürliche Handlungen zwei unwill-kürliche, welche zeitlich an einander schliessen, eineGehirnbewegung, welcher eine Muskelbewegung nach-folgt, ohne ihre Wirkung zu sein.

268.

Auch beim Geringsten, was wir absichtlich thun,zum Beispiel kauen, ist das allermeiste unabsichtlich. DieAbsicht bezieht sich auf ein ungeheures Reich vonMöglichkeiten.

269.

(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 349: Jenseits, Aph. 13.)

Was Dasein hat, kann nicht zum Dasein wollen;was kein Dasein hat, kann es auch nicht. Also giebtes keinen Willen zum Dasein. Es ist dies eine schlechteund widersinnige Wörterzusammenstellung. Wohl wärezu verstehen: Wille zu einem längeren, oder höheren,oder anderen Dasein. Wille ist die Vorstellung eineswerthgeschätzten Gegenstandes, verbunden mit der Er-wartung, dass wir uns seiner bemächtigen werden.