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densein als Körper und Substanz, •— alles ist mit Lust-und Unlust-Empfindungen und folglich mit Vertrauen,Neigung, Lust zur Annäherung oder Furcht u. s. w. ver-knüpft. Dasselbe Ding kann uns vermöge seiner ver-schiedenen Eigenschaften anziehen und Furcht einflössen.— Dass seine Eigenschaften aber solche Empfindungenerregen, das ist Urtheil, — und das Urtheil setzt Erfah-rungen voraus und Glauben an Gleichheit in den Er-fahrungen. Zuletzt aber setzt auch die älteste Erfahrungwieder Urtheil voraus, also Auslegung eines Reizes,so dass er entweder lust- oder schmerzvoll ist. „Ver-mehrt dieser Reiz unsre Kraft, oder vermindert er sie?“Kurz, ein Urtheil ist die Quelle, dass Kraftgefühl dabeientsteht oder sich vermindert. — Alle die Wirkungender Dinge sind zuletzt angenehm oder unangenehm, jenachdem wir an die Förderung unsrer Kraft dabei glau-ben oder nicht. Dieser Glaube aber kann nicht wiederauf Erfahrung zurückgehn, sondern müsste — aus demdabei entstehenden Kraftgefühl seinen Ursprung nehmen.Man glaubt an Kraft, wo man das Kraftgefühl hat.Kraftgefühl gilt als Beweis von Kraft. Nach diesemBeweis wandelt sich die Reizempfindung in Lust: also:alle Eigenschaften eines Dinges sind in Wahrheit Reizein uns, welche theils das Kraftgefühl mehren, theils esvermindern: jedes Ding ist eine Summe von Urtheilen,(Befürchtungen, Hoffnungen, einiges flösst Vertrauen ein,andres nicht). Je mehr wir nun die Physik kennen, umso weniger phantastisch wird diese Summe von Ur-theilen (die falschen Subsumirungen fallen weg, zumBeispiel: „alles was schwarz ist, ist gefährlich“). — Zuletztbegreifen wir: ein Ding ist eine Summe von Erregungenin uns: weil wir aber nichts Festes sind, ist einDing auch keine feste Summe.