wiegenden Trieb abhebt: und da auch dieser als etwasLebendiges wächst und schwindet und nichts Verharren-des ist, so ist im kleinsten Momente unsre Empfindungder Aussenwelt immer werdend und vergehend, alsowechselnd.
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Jemand, der starken Kaffee getrunken hat, siehtnicht nur, im Spiegel gesehen, lebhafter aus, sondern ersieht auch sein Bild lebhafter an (sieht mehr als sonstdavon).
238.
(Vgl. Jenseits von Gut und Böse, Aph. 36.)
Zum Beweise dafür, dass ein Skeptiker mitunter sehrausgelassener Schwärmereien bedarf, um dann wieder be-sänftigt in’s Land des „Vielleicht und Vielleicht - auch-nicht“ zurückzukehren: will ich erzählen, welche Sätzemir jüngst meine schwärmenden Tauben aus den Wolkenheimgebracht haben. Erstens: die gewöhnlichste Formdes AVissens ist die ohne Bewusstheit. Bewusstheit istAVissen um ein Wissen. Empfindung und Bewusstheithaben alles Wesentliche gemeinsafn und mögen dasselbesein. Die erste Entstehung einer Empfindung ist dieEntstehung eines Wissens um ein Wissen: ein Vorgang,der nichts Schwieriges und Geheimnissvolles enthält, daer dem Wissen nur eine Veränderung der Richtunggiebt, — und dazu reichen zufällige Anstösse aus, dieman vielleicht errathen kann. Bevor es Empfindunggab, gab es längst — nämlich immer — Wissen: Wieder-erkennen und Schliessen als seine. Functionen. DasWissen ist die Eigenschaft aller treibenden Kräfte, —es kommt auf eins hinaus, zu sagen, es sei die Eigen-