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Phantasien wie ein Künstler (Geburt der Tragödie). DieWelt ein ästhetisches Phänomen, eine Reihe von Zu-ständen am erkennenden Subject: eine Phantasmagorienach dem Gesetze der Causalität. Dass der intellectuelleProcess erst im Thierreich hinzutritt, und ohne Thierkeine Welt da sein könnte, gehört mit hinein in jenesTheaterspiel, das das Subject sich selber spielt: es istein Wahn. Die Geschichte ist eine Vermeintlichkeif, —nichts mehr; die Causalität das Mittel, um tief zu träu-men, das Kunststück, um über die Illusion sich zu täu-schen, der feinste Apparat des artistischen Betruges.
232.
Irgendwann einmal wird „Vererbung“ eben auchals Schlupfwinkel der Unklarheit und der Mythologiegelten: einstweilen ist es noch etwas.
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(Vgl. Götzendämmerung, die Vernunft in der Philosophie, Abschn. 3.)
Unser Denken ist wirklich nichts als ein sehrverfeinertes zusammen verflochtenes Spiel des Sehens,Hörens, Fühlens, die logischen Formen sind die phy-siologischen Gesetze der Sinneswahrnehmungen. UnsereSinne sind entwickelte Empfindungscentren mit starkenResonanzen und Spiegeln.
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(Vgl. Bd. XII, die Wiederkunft des Gleichen, Aph. 45, und Jenseits vonk Gut und Böse, Aph. 192.)
Das Nachbilden (Phantasiren) wird uns leichter als dasWahrnehmen: weshalb überall, wo wir meinen, blos wahr-zunehmen (zum Beispiel Bewegung), schon unsere Phantasiemithilft, ausdichtet und uns die Anstrengung der vielenEinzelwahrnehmungen erspart. Diese Thätigkeit.wird