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Die Generation ist eine Sache der Lust: ihre Folge istdie Fortpflanzung, das heisst: ohne Fortpflanzung würdesich diese Art Lust und keine Art Lust erhalten haben.Die geschlechtliche Begierde hat nichts mit der Fort-pflanzung der Gattung zu thun! Der Genuss der Nah-rung hat nichts mit der Erhaltung zu thun!
176.
(Vgl. Wanderer, Aph. 5.)
Die Zeugung ist eine oft eintretende gelegentlicheFolge einer Art der Befriedigung des geschlechtlichenTriebes: nicht dessen Absicht, nicht dessen nothwendigeWirkung. Der Geschlechtstrieb hat zur Zeugung keinnothwendiges Verhältniss: gelegentlich wird durch ihnjener Erfolg mit erreicht, wie die Ernährung durch dieLust des Essens.
177-
(Vgl. Morgenröthe, Aph. 26.)
Wir sind geneigter, von den Dingen das zu glauben,was uns angenehm ist. Die Thiere, welche dazu wenigerstreng geneigt sind, die vorsichtigen, erhalten sich besser.Die Furchtsamkeit ein erster Schritt der Redlichkeit.
Die Redlichkeit gegen uns selber ist älter als dieRedlichkeit gegen andre. Das Thier merkt, dass es oftgetäuscht wird, ebenso muss es sich oft verstellen. Diesleitet es, zu unterscheiden zwischen Irren und Wahr-sehen, zwischen Verstellung und Wirklichkeit. Die ab-sichtliche Verstellung ruht auf dem ersten Sinn derRedlichkeit gegen sich.
178.
Die Triebe haben wir alle mit den Thieren gemein:das Wachsthum der Redlichkeit macht uns unabhängigervon der Inspiration dieser Triebe. Diese Redlichkeit