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11 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 3 (1897) Schriften und Entwürfe 1876 - 1880 : Die Pflugschar; Die Sorentiner Papiere; Der neue Umblick; Nachträge zu den "Vermischten Meinungen und Sprüchen"; Nachträge zu "Der Wanderer und sein Schatten"; Vorarbeiten und Nachträge zur "Morgenröthe"
Entstehung
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ins Auge fassen mögen (Frauen zum Beispiel schon dieThätigkeit des Magens nicht, geschweige den Geschlechts-trieb), diese deuten sich alle Phänomene anders undwollen den einfachen Grund nicht sehen und nicht zu-geben. So erlangt ihre Passion etwas Träumerischesund für sie selber Mystisches, sie unterliegen ihr vieleher und heftiger, weil sie idealistisch von sich denken.Was wissen unvermählte Frauen von dem darbendenGeschlechtstrieb, in ihrer Leidenschaft für die Kunst undgewisse Richtungen derselben, oder im Mitleid oder inder Art von blinder Hingebung an einen Gedanken!

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Macht: Widersprechen,

Ergebung: Zustimmen.

Die Macht drängt, Verschiedenheit anzuerkennen;

die Ergebung will Gleichheit setzen.

Der Durst nach Macht ist bezeichnend für den auf-steigenden Gang der Entwicklung, der Durst nachHingebung für den absteigenden. Die Freuden desAlters haben im tiefsten alle diese Hingebung an Dinge,Gedanken, Personen: der Aufstrebende herrscht. DerKranke nimmt den Hang des Alters vorweg.

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Der geschlechtliche Reiz im Aufsteigen unterhälteine Spannung, welche sich im Gefühle der Macht ent-ladet: herrschen wollen ein Zeichen der sinnlichstenMenschen. Der schwindende Hang des Geschlechtstriebeszeigt sich im Nachlassen des Durstes nach Macht: dasErhalten und Ernähren und oft die Lust am Essen trittals Ersatz ein. (Elterntrieb ist Erhalten Ordnen Ernähren,