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Die sämmtlichen moralischen Qualitäten bei jedemMenschen in verschiedenen Verhältnissen: es sind Namenfür unbekannte constitutive Verhältnisse der phy-sischen Factoren.
167.
(Vgl. Götzendämmerung, die vier grossen Irrthümer, Abschn. 1.)
Die angeblichen Wirkungen moralischer Gefühle,während deren Erscheinen selber schon eine Wirkungdes beruhigten Nervensystems u. s. w. ist, nicht die Quelleder Beruhigung.
168.
(Vgl. Morgenröthe, Aph. 38, 76.)
Die bösen Triebe sind durchaus nicht unangenehm,sondern böse und gute sind angenehm. Sie werden un-angenehm nur durch i) das Übermaass und 2) in ihremGehemmtsein durch andre Triebe. Beherrscht uns zumBeispiel die Meinung von der Schändlichkeit der Wollust(der Trieb der Ehe als Grundlage) oder die von denbösen Folgen im Jenseits, so wird dem Triebe etwas Un-angenehmes beigemischt, ja er kann wie etwas rein Ekel-haftes empfunden werden. Ebenso kann der Etang zumMitleid als erbärmliche Schwäche und als unangenehmempfunden wmrden. Das Denken, maasslos, wirkt alsSchmerz, selbst beim Enthusiasten des Denkens. DasÜbermaass ist eine erzwungene Äusserung des Triebes,das heisst die FI e m m u n g des vergehenwollenden (müden)Triebes, — also auch Hemmung der Entwicklung. AlleEntwicklung 1 u s t v o 11 .
169.
(Vgl. Morgenröthe, Aph. 371.)
Nothwendigkeit, eine wachsende, füllende Erregungdurch eine ausleerende Erregung (Wuth auslassen,