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cialen Triebe (wie Feindschaft Neid Hass), dieeine Mehrheit voraussetzen, haben uns umgewandelt:wir haben die „Gesellschaft“ in uns verlegt, verkleinert,und sich auf sich zurückziehn ist keine Flucht aus derGesellschaft, sondern oft ein peinliches Fortträumenund Ausdeuten unserer Vorgänge nach dem Schemader früheren Erlebnisse. Nicht nur Gott, sondern alleWesen, die wir anerkennen, nehmen wir, selbst ohneNamen, in uns hinein: wir sind der Kosmos, soweitwir ihn begriffen oder geträumt haben. Die Olivenund die Stürme sind ein Theil von uns geworden: dieBörse und die Zeitung ebenso.
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Man ist thätig, weil alles, was lebt, sich bewegenmuss, — nicht um der Freude willen, also ohneZweck: obschon Freude dabei ist. Diese Bewegung istnicht Nachahmung der zweckmässigen Bewegungen, esist anders.
160.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 360.)
Die spontane Masse von Energie unterscheidet dieMenschen, nicht ein Individual-Atom. Sodann die ein-geübten Bewegungen dieser Masse, durch Vererbungmitgetheilt. Dieselbe Kraft ist es, die bald durch dieMuskeln, bald durch die Nerven verbraucht wird.
161.
Unsre Triebe widersprechen sich häufig, darüber istnichts zu wundern! Vielmehr, wenn sie harmonisch sichauslösten, das wäre seltsam. Die Aussenwelt spielt aufunsern Saiten, was Wunder, dass diese oft dissoniren!