Beethoven redet, redet als der, als welcher er geltenmöchte. Aber er überredet nur die Überzeugten, seineMimik und sein eigentliches Wesen streiten gar zu in-grimmig gegen einander.
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Bei Goethe ist der grösste Theil der Kunst in seinWesen übergegangen. Anders unsre Theaterkünstler,die im Leben unkünstlerisch sind und nur Theatermaterialbeschaffen. Tasso.
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Was ist Frivolität? Ich verstehe sie nicht. Und dochist Wagner im Widerspruch zu ihr erwachsen.
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Wagner kämpft gegen die „Frivolität“ in sich, zuder ihm, dem Unvornehmen (gegen Goethe) die Freudean der Welt wurde.
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Wagner hat den Sinn der Laien, die eine Erklärungaus einer Ursache für besser halten. So die Juden:eine Schuld, so ein Erlöser. So vereinfacht er dasDeutsche, die Cultur; falsch aber kräftig.
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Dies alles hat sich Wagner oft genug im heimlichenZwiegespräch selber eingestanden: ich wollte, er thäte esauch öffentlich. Denn worin besteht die Grösse einesCharakters, als darin, dass er, zu Gunsten der Wahrheit,im Stande ist, auch gegen sich Partei zu ergreifen?