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Menschheit. Nicht also nur recipiren und lernen, son-dern leben. Seine Zeit und sein Volk befreien von denverzogenen Linien, sein Idealbild vor Augen zu haben.
Zweck der Geschichte: dies Bild festzuhalten.
Philosophie und Kunst: ein Mittel ist die Geschichte.
Die höchsten Geister zu perpetuiren: Bildung istUnsterblichkeit der edelsten Geister.
Ungeheures Ringen mit der Noth: die Bildung alsverklärende Macht.
Durchaus productiv zu verstehn.
Beurtheilung des Menschen hängt durchaus 'auchvon der Bildung ab.
| Die Aufgabe des Gebildeten: wahrhaftig zu sein undIsich wirklich in ein Verhältniss zu allem Grossen zu setzen.
Verständniss für das Grosse und Fruchtbringende.An jedem Menschen das Gute und Grosse anzuerkennen,und der Blass gegen alles Halbe und Schwache.
/ Bildung ist das Leben im Sinne grosser Geister mitI dem Zwecke grosser Ziele.
I Das Grosse nachleben, um es vorzuleben.
/ Alles kommt darauf an, dass das Grosse richtig/ gelehrt wird, darin beruht das Bilden.
Das ist der Massstab, an dem unsere Zeit zumessen ist.
Seine eigne, edele Empfindung in Raum und Zeitauseinandergezogen. Die grossen Erleuchtungen allenmitzutheilen: dies der Eudämonismus der Besten.
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Ist Veredelung möglich? Der intelligible Charakterunwandelbar: das ist aber praktisch ganz gleichgültig,denn jene Ureigenschaft des Individuums können wir nie