34i
wo man die Naturen noch nicht kennt. Zur Bildungsoll man niemand zwingen, zu ihr sich zu entscheiden,muss man älter sein.
Gleichheit des Unterrichts für alle bis zumfünfzehnten Jahre.
Denn die Prädestination zum Gymnasium durch Elternu. s. w. ist ein Unrecht.
Die Volksschulen als Sache der Gemeinden.
Der eigentliche Lehrerberuf, der Lehrerstand istzu brechen. Unterrichtgeben ist eine Pflicht der älterenMänner. Der Unterricht durch die älteren Männer solldie Tradition erhalten.
Sodann Fachschulen. Die Gymnasien in Real-schulen überleiten. Die Universitäten sind als gelehrteAnstalten in Fachschulen umzuwandeln: die philosophischeFacultät von der Universität loszulösen. Der Militär-dienst darf keine Scheidung machen. Vor allem ist dasgierige Bedürfniss der Industriellen zu brechen.
Die Lehrer der Fachschulen sind die wissenschaft-lichen Meister, die, nachdem sie die Bildungszeit durch-gemacht haben, zum Fach zurückgekehrt sind.
Das Resultat: eine ungeheure Masse von Bildungwird entdeckt. Das Bedürfniss der Fächer wird allge-meiner und zufriedenstellender erledigt, so dass die Ein-zelnen nicht im Übermass der Lasten verkümmern.
Man muss sich zur Bildung entscheiden von derFachschule aus.
Endlich Bildungsschulen (vom 2oten bis 3otenJahr) zur Bildung'von Lehrern. Der Anfang ist mitden Lehrerbildungsanstalten zu machen.
Die Nothwendigkeit der Gesellschaft, und daher zu-nächst ein Zusammensein von Lehrern. Vorschlag zurBerufung einer mehrjährigen pädagogischen Brüderschaft,
. r