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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
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sei es aus eignen Mitteln, sei es, dass ein Staat ein-sichtig genug dazu sein sollte. Diese sollen nicht etwaberichten, sondern zuerst selbst untereinander lernen undsich selbst untereinander befestigen.

Für die Führer giebt es bis jetzt keine Organisation.Es wäre denkbar eine Schule der edelsten Männer, reinunnütz, ohne Ansprüche, ein Areopag für die Justiz desGeistes, aber diese Bildungsmenschen dürften nichtjung sein. Sie müssten als Vorbilder leben: als dieeigentlichen Erziehungsbehörden.

Vor diesem Forum muss entschieden werden, welcheGrenze überhaupt die Förderung der Wissenschaft hat.

Eine wahre geistige Aristokratie wird so heran ge-zogen. Diese geistige Aristokratie muss sich auch Frei-heit vom Staate verschaffen: der jetzt die Wissenschaftim Zaume hält.

Schluss der Zukunftsrede: Aufruf an die wahrenLehrer.

Die momentane Erfüllung der Zukunft.

Die letzte Scene als Anticipation der Zukunftsanstalt.

Der Holzstoss bricht zusammen.

Die Flamme reinigt sich vom Rauch.

Gesang der Studenten: Pereat diabolus atque irrisores.

Mitternachtsglocke. Der Schwur um Mitternacht.

Vehmgericht.

Zweite Disposition:

Der entartete Bildungsmensch und seineHoffnungen.

Der Philosoph hatte zuletzt, stehend, am Pentagrammgesprochen, umherblickend. Jetzt heller Glanz unten am