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unter den zuversichtlichen Muth nicht habe, den jeneMänner sowohl im kühnen Aussprechen verbotnerWahrheiten als in dem noch kühneren Aufbau ihrereignen Hoffnungen damals vor meinen Ohren und zumeinem Erstaunen bewährten. Um so mehr schien esmir nützlich, ein solches Gespräch endlich einmal schrift-lich zu fixiren, um auch andere noch zum Urtheil überso auffallende Ansichten und Aussprüche aufzureizen: —und hierzu glaubte ich aus besonderen Gründen geradedie Gelegenheit dieser öffentlichen Vorträge benutzen zudürfen.
Ich bin mir nämlich wohl bewusst, an welchem Orteich jenes Gespräch einem allgemeinen Nachdenken undÜberlegen anempfehle, in einer Stadt nämlich, die ineinem unverhältnissmässig grossartigen Sinne die Bildungund Erziehung ihrer Bürger zu fördern sucht, in einemMassstabe, der für grössere Staaten geradezu etwas Be-schämendes haben muss: so dass ich hier gewiss auchmit dieser Vermuthung nicht fehlgreife, dass dort, woman um so viel mehr für diese Dinge thut, man auchüber sie um so viel mehr denkt. Gerade nur solchenZuhörern aber werde ich, bei der Wiedererzählung jenesGesprächs, völlig verständlich werden können — solchen,die sofort errathen, was nur angedeutet werden konnte,ergänzen, was verschwiegen werden musste, die über-haupt nur erinnert, nicht belehrt zu werden brauchen.
Nun vernehmen Sie, meine geehrten Zuhörer, meinharmloses Erlebniss und das minder harmlose Gesprächjener bisher nicht genannten Männer.
Wir versetzen uns mitten in den Zustand eines jungenStudenten hinein, das heisst: in einen Zustand, der, in derrastlosen und heftigen Bewegung der Gegenwart, geradezuetwas Unglaubwürdiges ist, und den man erlebt haben