menschlichen Kunstprocesses, dem wir die Individuationverdanken. Der Dichter geht voran, er erfindet dieSprache, differenzirt.
Der Dichter überwindet den Kampf urn’s Dasein,indem er ihn zu einem freien Wettkampfe idealisirt.Hier ist das Dasein, um das noch gekämpft wird, dasDasein im Lobe, im Nachruhme. Der Dichter erzieht:die tigerartigen Zerfleischungstriebe der Griechen weisser zu übertragen in die gute Eris.
Das Volk Apollo’s ist auch das Volk der Individuen.Ausdruck: der Wettkampf. Die Gymnastik der idealisirteKrieg.
Das Staatsprincip vornehmlich die Eris kleiner gött-licher Cultursphären.
8. Gedanken zum sechsten Capitel:
Der Rhapsode und die Composition.
Der Rhapsode ist als (hjfuovgyog der Handwerkerder Kunst, als eigentliches Genie kommt er nicht in Be-tracht, sondern dann verschmilzt er mit dem Urheberaller Poesie, Homer.
Sonderbar: sie wehren dem dichterischen Individuumdie Existenz. Der Wettkampf zeichnet die Handwerkeraus. Nur wo es ein Handwerk giebt, giebt es Wett-kampf.
9. Gedanken zum siebenten Capitel:
Das ästhetische Urtheil.
Das delphische Orakel über Kunst urtheilend. Dasstoffliche Urtheil laienmässig-moralisch. Kritik und Kunst.