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Lieder das Resultat von Wettgesängen. Auch diedes Hesiod. Ein Sänger der der Ilias, wie der derOdyssee. Die Namen Homer und Hesiod sind Sieges-preise.
Die Dramatiker entnehmen nun wieder dem Eposihre Stoffe und concentriren von neuem.
7. Gedanken zum fünften Capitel:
Delphi als Culturstätte: die delphische Lösung.
Die unbewusste formbildende Kraft zeigt sichbei der Zeugung: hier doch ein Kunsttrieb thätig. Esscheint der gleiche Kunsttrieb zu sein, der den Künstlerzum Idealisiren der Natur zwingt und der jeden Menschenzum bildlichen Anschauen seiner selbst und der Naturzwingt. Zuletzt muss er die Construction des Augesveranlasst haben. Der Intellect erweist sich als eineFolge eines zunächst künstlerischen Apparates.
Das Erwachen des Kunsttriebes differenzirt die ani-malischen Geschöpfe. Dass wir die Natur so sehen, sokünstlerisch sehen, theilen wir mit keinem Thier. Aberes giebt auch eine künstlerische Gradation der Thiere.
Die Form zu sehen ist das Mittel, über das fort-währende Leiden des Triebes hinauszukommen. Esschafft sich Organe.
Dagegen der Ton! Er gehört nicht der Er-scheinungswelt an, sondern redet von dem Nieerscheinen-den , ewig verständlich. Er verbindet, während dasAuge trennt.
Der differenzirende apollinische Trieb, Formen unddamit, scheinbar, Individuen schaffend. Der apolli-nische Homer ist nur der Fortsetzer jenes allgemein