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Wahrhaft individuell lebendig sind nur die Heroen.In ihnen erkennt sich die Gegenwart wieder und lebt inihnen fort.
Es sind keine historischen sondern mythische Men-schen. Auch das Persönliche hat nur Ruhm (wie beiPindar), wenn es in ferne Mythen gehüllt wird.
Der Wettkampf! Und diese Verleugnung des Indivi-duums !
Es kämpfen keine Individuen, sondern Ideen miteinander.
Der Wettkampf! Und das Aristokratische, Geburts-mässige, Edle bei den Griechen!
Dieser mythische Geist erklärt es nun auch, wie dieKünstler wetteifern durften: ihre Selbstsucht war gereinigt,insofern sie sich als Medium fühlten: wie der Priester ohneEitelkeit war, wenn er als sein Gott auftrat.
Empedokles ein schauspielerischer Improvisator: dieMacht des Instinctiven (wie bei Themistokles); der Glaubean die verschiedenen Existenzen bei Empedokles echthellenisch.
Die Individuenbildung in der griechischen Mytho-logie sehr leicht.
Das Christenthum ist nicht schöpferisch in Mythen.
Seit wann entsteht das Individuum bei den Griechen?
Sophokles der Dichter der Leiden des agonalenIndividuums.
Der Philoktet: als Lied vom Exil zu verstehen.Der Grieche verstand es.
Die Trachinierinnen: keine Eifersuchtstragödie. DerLiebeszauber wird zum Unglück. Die Liebe verblendetdas Weib zu einer dummen That. Die Vern ichtungaus Liebe.
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