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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
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Ringkampf mit den andern bethätigte, war bei jenemKriege überwunden worden, vor allem ethisch. Bis zuihm existirte nur der trojanische Krieg, nach ihm derAlexanderzug. Die Sage hatte die Trojaner hellenisirt:es war jener Krieg ein Wettspiel der hellenischenGötter. DerWille des Hellenischen ist mit dem Perser-krieg gebrochen: der Intellect wird extravagant undübermüthig.

5. Gedanken zum dritten Capitel:

Kampf des Heroisch-Mythischen mit dem ago-nalen Individuum.

Die ältesten Wettkampfsagen:die Götter-Wettkämpfe,

Apollo mit Marsyas,

Thamyris mit den Musen,

Niobe.

Hier die vTtsqßaßia der Eris, die sich selbst dem Gött-lichen vergleicht.

Welches Mittel wendet der hellenische Wille an, umdie nackte Selbstsucht in diesem Kampfe zu verhütenund sie in den Dienst des Ganzen zu stellen? DasMythische. Beispiel: Aschylus Oresteia und die poli-tischen Ereignisse.

Dieser mythische Geist hat zuerst die Vergangenheitindividuell sich ausgemalt, das heisst so, dass sie auf sichselbst beruht.

Gegensatz zu dem Wettkampf der mythische Zug:das heisst er verhindert die Selbstsucht des Individuums.Der Mensch kommt in Betracht als Resultat einer Ver-gangenheit und in ihm wird die Vergangenheit geehrt.