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Ringkampf mit den andern bethätigte, war bei jenemKriege überwunden worden, vor allem ethisch. Bis zuihm existirte nur der trojanische Krieg, nach ihm derAlexanderzug. Die Sage hatte die Trojaner hellenisirt:es war jener Krieg ein Wettspiel der hellenischenGötter. Der „Wille“ des Hellenischen ist mit dem Perser-krieg gebrochen: der Intellect wird extravagant undübermüthig.
5. Gedanken zum dritten Capitel:
Kampf des Heroisch-Mythischen mit dem ago-nalen Individuum.
Die ältesten Wettkampfsagen:die Götter-Wettkämpfe,
Apollo mit Marsyas,
Thamyris mit den Musen,
Niobe.
Hier die vTtsqßaßia der Eris, die sich selbst dem Gött-lichen vergleicht.
Welches Mittel wendet der hellenische Wille an, umdie nackte Selbstsucht in diesem Kampfe zu verhütenund sie in den Dienst des Ganzen zu stellen? DasMythische. Beispiel: Aschylus Oresteia und die poli-tischen Ereignisse.
Dieser mythische Geist hat zuerst die Vergangenheitindividuell sich ausgemalt, das heisst so, dass sie auf sichselbst beruht.
Gegensatz zu dem Wettkampf der mythische Zug:das heisst er verhindert die Selbstsucht des Individuums.Der Mensch kommt in Betracht als Resultat einer Ver-gangenheit und in ihm wird die Vergangenheit geehrt.